Politik is(s)t heiß

Glühwein

V. l.: Annette Faße, Katja Brößling, Oliver Lottke, Uwe Santjer, Petra Jäschke, Kai Niemczyk, Helga Dröge, Jan Tiedemann

"Politik is(s)t heiß" ist eigentlich eine Anpassung an unsere "Poltik is(s)t"-Reihe; denn der ursprüngliche Name dieser nun schon zum sechsten Mal durchgeführten Veranstaltung lautete "Glühwein trifft Politik".

In diesem Jahr hatten Kai und Helga einen besonderen Draht zu Petrus. Uwe Santjer sprach von "Kais Wetter", in Abwandlung von "Kaiserwetter". Tatsächlich war es der erste regenfreie Tag des Jahres. Leichter Frost und strahlende Sonne ließen Glühwein und Bratwurst besonders gut schmecken.

Nach der Begrüßung durch Kai nahm Jan Bezug auf die Bundestagswahlen und drückte sein Unverständnis darüber aus, dass es nicht gelungen sei, den Zustrom von Wählern zu rechtsradikalen Parteien zu bremsen. Dies sei die brennemde Aufgabe für eine zielgerichtete Politik der neuen Regierung.

Oliver Lottke ergänzte, dass bezüglich der Neuauflage einer GROKO die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zeigen müssten, ob dieser Schritt beschritten werden sollte. In seiner neuen Funktion als Landtagsabgeordneter sei es ihm wichtig, aus unseren Kreisen Unterstützung bei Themen der Landwirtschaft zu erhalten. Des Weiteren werde er dafür kämpfen, dass die Kommunen für die Durchführung der nunmehr kostenfreie Kinderbetreuung vom Land unterstützt werden. Aus eigener Erfahrung kenne er die Infrastrukturprobleme in den Bereichen Straßen und Brücken in unseren Gemeinden. Auch diesem Themenkreis werde er sich intensiv annehmen.

Uwe Santjer nannte die laufende Veranstaltung den "allergeilsten Neujahrsempfang Niedersachsens" und bedankte sich bei den Initiatoren. Katja ergänzte, dass viele Ortsvereine neidisch auf die vielen Aktivitäten des Ortsvereines Geestland schauen. Uwe hob hervor, dass es wichtig sei, das Dorfleben durch eine verbesserte Infrastruktur mehr zu beleben. Hier käme es auch auf ein Mehr an Eigeninitiative an. Da müsse man sich zum Beispiel Gedanken machen, wie man statt einem Mehr an Viehfabriken wieder zu einem Mehr an gesunderen Landwirtschaftsbetrieben kommen könne. Natürlich kennt Uwe auch die Nöte der Kommunen und die daraus entstehenden Forderungen an den Kreis. Schelmisch wandte er sich an Thorsten Krüger und meinte, dass er froh sei, dass Thorsten so stark abgenommen habe und es somit nicht so stark schmerze, wenn Thorsten ihm auf die Füße trete.

Muntere Gespräche setzten sich bei den Anwesenden fort, Nicht nur SPD-Mitglieder waren erschienen, sondern auch eine Menge Holßeler Bürgerinnen und Bürger gesellten sich dazu. Eines ist sicher: Dieses Event wird im nächsten Jahr wiederholt!