Astor Park

Pflegereform hilft stationären Einrichtungen

Besuch bekam die Senioreneinrichtung Astor Park von einer SPD- Delegation unter Leitung von Annette Faße, MdB.

Ortsbürgermeisterin Rotraud Kessler und OV- Vorsitzender Gunnar Böltes ließen es sich nicht nehmen, an dem Gespräch mit dem Leiter Joachim Pusch und der leitenden Hausdame Iris Storch teilzunehmen.

Vorrangig wurden die möglichen Auswirkungen der Pflegeversicherung, die ab 01.07.2008 in Kraft treten wird, hinterfragt.

Herr Pusch machte deutlich, dass die Zahl der Dementen bei den 58 Vollzeitpflegeplätzen sich bei ca. 80% befindet. Er begrüßte ausdrücklich, die Einstellungsmöglichkeit einer zusätzlichen Kraft. Sie wird direkt von der Pflegekasse finanziert und sich schwerpunktmäßig um Demente bemühen. Für 25 Betroffene wird eine Vollzeitkraft bezahlt.

Die schnellere Einstufung (ca. 1 Woche) von Bewohnern, die aus einer anderen Einrichtung in das Haus kommen, würde die Arbeit sehr erleichtern. Dafür muss der medizinische Dienst personell ausreichend ausgestattet werden.

Für 103 Senioren wird die Möglichkeit des betreuten Wohnens angeboten, ambulante Hilfe kann sichergestellt werden. 10 Zimmer stehen als Hotelangebot bereit. Bei Bedarf ist eine Erweiterung der Anzahl geplant

Trotz des Angebots unbefristeter Arbeitsverhältnisse und einer eigenen Aus - und Fortbildung zeichne, so Joachim Pusch, sich ein Fachkräftemangel ab, der in Zukunft zu einem großen Problem werden könne.

Rotraud Keßler wies auf die Arbeitsmarkt - und wirtschaftliche Bedeutung der Senioreneinrichtung für Langen hin.

„Ich freue mich, dass die Fortschreibung der Pflegeversicherung Vorteile für die Betroffenen und die Pflegekräfte mit sich bringen wird. Meine Hochachtung gilt den Menschen, die in den Einrichtungen mit hoher Verantwortung tätig sind, „so Annette Faße am Ende des Informationsbesuches.