Neujahrsrede der Bürgermeisters der Stadt Langen

Lesen sie hier die Rede des Bürgermeisters Thorsten Krüger beim ersten Neujahrsempfang der Stadt Langen am 23. Januar 2007

Bürgermeister Thorsten Krüger

Sehr verehrte Gäste, liebe Freunde,

im Namen der Stadt Langen und des Stadtrates begrüße ich Sie ganz herzlich zu unserem ersten Neujahrsempfang und wünsche Ihnen allen ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2007.

Meine Damen und Herren,

es freut mich, dass Sie so zahlreich der Einladung gefolgt sind. Denn das zeigt, dass Sie sich als Privatperson oder Geschäftsperson, Politiker oder als Repräsentant von Kirche, Behörden, Vereinen und Verbänden sowie anderen Institutionen mit der Stadt Langen verbunden fühlen.

Auf Neujahrsempfängen wird traditionsgemäß auf Vergangenes zurückgeblickt und auf das Kommende ein Ausblick gewagt. Das kann dauern – Nein, da wir auf die Bestuhlung verzichtet haben, habe ich auch meine Rede dieser Gegebenheit angepasst.

Einen ausführlichen Rückblick 2006 und Ausblick 2007 der Stadt Langen können Sie in unserem neuen “Langener Stadtblatt“ (Hinweis für die Leser, zu erhalten ist das Stadtblatt im Bürgerbüro des Rathauses oder im Internet www.langen-cux.de zum Download) lesen, dass Ihnen am Eingang überreicht wurde.

Stadt Langen

Aber lassen Sie mich dennoch ein paar Worte sagen:
Das Jahr 2006 war für unsere Stadt ein gutes und erfolgreiches Jahr und wir können stolz darauf sein, was wir geschafft haben. Ein Jahr der Überraschungen, viele haben sich diese Entwicklungen hier nicht vorstellen können. Ja, ein Jahr des Aufbruchs und Wandels. Unsere Stadt ist ein großes Stück vorangekommen. Auch die Stimmung hat sich gebessert.

Das Vertrauen in die Stadt Langen ist da. Wir werden über die Stadtgrenzen wahrgenommen, mit unterschiedlichen Freuden.
Jedoch ist die Verbesserung unserer wirtschaftlichen Lage die Voraussetzung, um all die kommenden Herausforderungen der Stadt zu bewältigen. Hier sind die ersten Erfolge sichtbar, aber es heißt auch hier: Weitermachen.

Es gibt keinen Grund, angesichts des bisher Erreichten übermütig zu werden, wir tun gut daran, zielstrebig und selbstbewusst unseren Weg des Wandels und Erneuerung fortzusetzen.

Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf dem richtigen Weg. Und das haben die vergangenen Monate eindrucksvoll gezeigt.

Der Optimismus gewinnt wieder an Bedeutung, den Optimismus, den wir jetzt spüren, müssen wir uns das gesamte Jahr bewahren.

Der Optimismus hat auch gute Helfer. Die Konjunktur zieht an. Die Wirtschaft wächst wieder. Die Zahl der Arbeitslosen geht zurück. Es gibt endlich wieder Aussicht auf Besserung. Es geht wieder voran, der Stillstand ist überwunden.

Auch im dem Engagement vieler in unserer Region, unserer Stadt erkennt man diesen Optimismus.

Die Stadt Langen ist heute mit ihren Bürgern, ihren Einrichtungen, ihren Organen und ihrer Wirtschaft ein starker Partner in der Region – Die Stadt Langen ist fit für die Zukunft. Mit der Stadt Langen muss jetzt gerechnet werden. Wir sind uns der damit verbundenen Verantwortung bewusst. Sie können sicher sein, wir werden uns dieser Verantwortung stellen. Es wird auch manchmal Konflikte geben, auch hier werden wir uns nicht entziehen. Wir sind uns sicher - Wir wollen gestalten und nicht gestaltet werden.

Meine Damen und Herren,
dieser Abend ist ein “Ja“ zum Standort Stadt Langen.
Unsere Stadt ist eine innovative, sich stetig entwickelnde Stadt.
Wir sind ein Partner, auf den man sich verlassen kann, mit klaren Zielen, aber auch mit dem Blick für das Ganze. Lösungen auf Augenhöhe heißt es.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, “Danke“ zu sagen, Danke für all die Unterstützung, das Engagement, was unsere Stadt, ja auch ich erfahren durfte.

Ich möchte an dieser Stelle besonders einen Dank an die Seestadt Bremerhaven richten, die im Rahmen des nicht einfachen Strukturwandels im Jahre 2006 einen großen Beitrag für unsere Region geleistet hat.
Ein Dank geht auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Langen und ganz besonders an die, die heute diese Veranstaltung so organisiert haben.

Natürlich möchte ich es auch nicht versäumen, unseren Glückwunsch dem „You can dance“-Sieger Dennis Jauch auszusprechen. Dennis, die Stadt und ich wünschen Dir alles Gute und viel Erfolg. Ich glaube, hier beginnt eine Weltkarriere. Er wäre auch gerne hier, aber er hat schon seinen ersten Auftritt heute in Berlin.

So, jetzt wünsche ich Ihnen allen noch einmal ein glückliches und vor allen Dingen gesundes 2007, unserer Stadt wünsche ich, dass das Begonnene weitergeht und wir unsere Ziele gemeinsam erreichen und bitte Sie alle auch 2007 um Unterstützung.

Persönlich wünsche ich mir die Abkehr von der typischen deutschen Bedenkenträgerei, mit der so leidenschaftlich gute Ideen klein geredet werden. Und das vielfach nur, weil man selber keine Idee hatte.

Mit einem Zitat, das, wie ich finde, mein soeben Gesagtes unterstreicht, komme ich zum Schluss:

„Eine positive Einstellung zu Problemen ist bereits der halbe Erfolg.“
Ernst Ferstl, österreichischer Lehrer und Dichter

Bevor ich nun das Wort an die stellvertretenden Bürgermeister Herrn Peters und Herrn Lüdemann gebe, lassen Sie mich noch kurz erklären, warum hier heute drei Personen das Wort an Sie richten:

Es war mein Wunsch, dass auch noch die stellvertretenden Bürgermeister hier sprechen, soll dies doch den Wandel und die neue Zeit kennzeichnen und signalisieren, dass wir alle zusammen „an einem Strang ziehen“.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen noch interessante und anregende Gespräche.