AG60plus feiert Grillfest zusammen mit Bgm. Thorsten Krüger

 

Die AG60plus hatte eingeladen zu einem Grillfest nach Imsum. In den Räumlichkeiten der Lüüd von Ossentorm traf man sich zu munterem Gespräch. Die Zeit, die die Grillmeister brauchten, um köstlichen Nackensteaks und Bratwürstchen die nötige Bräune zu verpassen, nutzte Bürgermeister Thorsten Krüger für eine umfangreiche Darstellung des erreichten Standes der Stadt Geestland. „Noch nicht einmal 2 Jahre ist die neue Stadt alt, und schon befinden wir uns finanziell in gesicherten Bahnen. Die Fusion hat sich bezahlt gemacht!“, so Thorsten. Für ihn sei es ein Geschenk gewesen, den Auftrag zu erhalten eine „neue Stadt“ zu schaffen. Er habe das Ziel gehabt, die Ärmel aufzukrempeln und die Chancen zu nutzen, statt sich den Schwierigkeiten tatenlos zu ergeben. Dabei sei es ihm aber immer wichtig gewesen, bestehende Strukturen nicht zu zerstören, sondern die Eigenschaften der einzelnen Ortschaften positiv zu nutzen. Der Schuldenabbau und die zusätzlich möglichen Investitionen im Infrastrukturbereich seien die herausragenden Elemente der bisherigen Entscheidungen gewesen. Lag bisher der Schwerpunkt eher im Gebiet der ehemaligen Samtgemeinde Bad Bederkesa (Neubau Grundschule Bad Bederkesa, Anbau Grundschule Drangstedt/Elmlohe, Moortherme usw.), wird künftig der Langener Bereich stärker in den Fokus gerückt. Eine Erweiterung der Grundschule Am Wilden Moor ist bereits festgelegt. Bei den Anstrengungen zur Infrastrukturverbesserung für unsere Stadt, so Thorsten, seien leider häufig überzogene, teilweise unverständliche Verordnungen bremsende Faktoren. Dies sei aber ein allgemein bekanntes Problem. Und Probleme seien schließlich dazu da, gelöst zu werden.

 
 

Erfreut zeigte sich Thorsten über die Anerkennung, die die Stadt bundesweit erreichen konnte durch ihren Einsatz für Nachhaltigkeit, Demographie, Finanzen und Klima. Kritisch sah Thorsten allerdings die zunehmenden Belastungen im Lohnbereich von KITA-Angestellten und dem öffentlichen Dienst. Zurzeit wird der KITA-Bereich von der Stadt mit 3,5 Mio. € unterstützt. Eine Ausweitung könnte die Kräfte der Stadt überfordern. Beängstigend sei auch die Zinsentwicklung auf den Kapitalmärkten. So angenehm dies für die Aufnahme von Krediten sei, so gefährlich sei die Situation für die Banken und Sparkassen, aber auch für die Altersversorgung der Bevölkerung.

Eindringlich forderte Thorsten die beiden großen Parteien auf, sich aktiv einem Erstarken der AfD entgegenzustellen. Es gelte nicht, die Wähler in ihrer Entscheidung zu missachten, sondern ihnen aufzuzeigen, wohin diese rückwärtsgewandte Politik führen würde. Besonders die älteren Mitglieder der Gesellschaft hätten hier die Aufgabe, aus ihrer Kenntnis der Vergangenheit den Mitmenschen Hinweise für die Gefährdung unserer Demokratie zu vermitteln.

Nach diesem Einblick in die Geschicke unserer jungen Stadt ließen sich die anwesenden Seniorinnen und Senioren Bratwurst und Grillsteaks schmecken.