Kohltour 2016

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Günter Diekhoff und Sascha Kuntzmann bildeten das Vorbereitungsteam der diesjährigen Kohltour. Einen Sonderfahrt-Bus hatten sie organisiert, der kurz nach Mitternacht (um 9:30 Uhr) beginnend in Bad Bederkesa die Kohltour-Willigen einsammelte. In Drangstedt, Debstedt, Langen und Imsum füllte sich der Bus weiter, und als das Ziel Dorum erreicht war, warteten dort weitere Kohltour-Begeisterte auf den Kulturbeitrag, den Günter und Sascha sich ausgedacht hatten. Als einziger Marschenbewohner wollte Günter nämlich den Echt-Geestländern die Deiche näher bringen. Und dazu hatte er sich Verstärkung bei Hans-Joachim Kerber geholt, der uns sach- und fachkundig durch das neu entstandene Deichmuseum führte.

 

Generalstabsmäßig lief das in zwei Gruppen ab: Zunächst wurden die Wanderwilligen unterrichtet, während die Fußkranken sich mit Glühwein aufwärmen konnten (Da hatte ich wohl die falsche Entscheidung getroffen!). Eindrucksvoll und anschaulich wird in dem Deichmuseum der Deichbau vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit an Modellen vorgestellt. Die ausgestellten Arbeitswerkzeuge geben eine Vorstellung, mit welchem Aufwand unsere Vorfahren den Schutz unseres Landes bewerkstelligten. Natürlich konnte diese halbe Stunde nur einen flüchtigen Eindruck von dem liebevoll arrangierten Material bieten, und so forderte Günter mit Recht dazu auf, dieses Museum zu einem nochmaligen und intensiveren Besuch vorzumerken.

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Hanna wird wasserfest gemacht.

Bevor die Wanderwilligen sich auf den Weg machten, durften auch sie sich zunächst mit Glühwein stärken, dann aber ging es mit dem Bus Richtung Mulsum/Misselwarden, wo wir in der wilden Wurster Nordseeküste unserem Schicksal überlassen wurden. Normalerweise erwartet eine Kohlwandertruppe einige Meter nach dem Beginn die erste Kreuzung; denn Kreuzungen dürfen nicht ohne Nahrungsmittelzufuhr übertreten werden, wie unumstößlich das Kohltourgesetz in §1 festlegt. Doch Günter hatte eine Tour ohne Kreuzungen ausgesucht, sie verlief auf dem Fahrradweg parallelel zur L129. Aber Not macht erfinderisch: Straßenbiegungen dienten als neue Haltepunkte, und wir sind uns einig, dass dies unbedingt als Ergänzung in den §1 des Kohltourgesetzes aufgenommen werden muss. So kam also der Kohltourwagen, gezogen von Sascha und Tochter Hanna, zum Einsatz. Die Flüssigkeitsmenge, die auf diesem Wege dem Körper zugeführt wurde, war jedoch nur minimal gegenüber der, die uns der ständige Nieselregen beibrachte. „Immer geradeaus“, sagte Günter. Und so war es dann auch. Ein Rechtsabbiegen in Wremen, Richtung Deich, gleich wieder links, und schon waren die gut 4 km geschafft, und der Marschenhof umfing uns mit wohliger Wärme. Wer jetzt eine Zweithose sein Eigen nennen konnte, war gut dran. Der Rest musste versuchen, durch Reibungswärme für Verdunstung zu sorgen.

 
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Der Marschenhof-Grünkohl ist wegen seines tadellosen Geschmacks über die Wurster Nordseeküste hinaus bekannt. Dass dies selbst die Geestländer zu würdigen wissen, konnte man an der Schweigsamkeit ablesen, die den Raum einnahm, nachdem die gut gefüllten Schüsseln auf den Tischen standen. Konzentration auf das Essen war angesagt. Zufriedene Gesichter an allen Tischen. Tapfere schafften sogar noch einen Nachtisch. Einige nahmen diesen jedoch in flüssiger Form zu sich.

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Damit war der Weg frei für ein paar Döntjes, die Günter als Männerversteher als Nachtisch servierte. Schön, dass er dabei nicht allein blieb, sondern Unterstützung von weiteren Döntjesgebern erhielt. Ein sicherer Busfahrer brachte nach einem artistischen Ausparkmanöver alle mit dem Bus Gekommenen wieder zu ihren Heimatortschaften zurück. Eine gelungene Veranstaltung, in der die Gemeinschaft unseres Ortsvereins weiter gefestigt wurde. Unser Dank gilt dem Vorbereitungsteam Sascha und Günter.

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