Grünkohlwanderung 2015

Pünktlich um 9:30 Uhr startete der Bus „Sonderfahrt“ in Langen, um die Wanderwilligen nach Bad Bederkesa zu fahren. Unterwegs wurden noch Randfiguren in Drangstedt aufgegriffen, sodass die Gruppe sich vor der Burg in Bad Bederkesa mit den dort wartenden Parteifreunden zu einer munteren gemischten Wanderschar vereinigte. Kersten und Günter hatten dafür gesorgt, dass alles vorzüglich organisiert war. Zwei Bollerwagen, angefüllt mit flüssiger Nahrung, wurden von braven Recken gezogen. Ihr Inhalt, gemeint ist der der Bollerwagen!, verteilte sich im Laufe der Wanderung auf die Wandergesellschaft. Besonderen Anklang fand die von Günter mitgebrachte Wremer Kräutertinktur. Was tut man nicht alles, um gesund zu bleiben!

Nachdem der Bederkesa-Geeste-Kanal überquert war, führte uns der Weg rund um den Bederkesaer See – und das bei strahlender Sonne und erträglichen Temperaturen. Günter nahm für sich in Anspruch, dass er dies durch seinen himmlischen Draht bewirkt habe. Das war wohl auch der Grund, weshalb unser Wanderbeginn von der Bederkesaer Kirche mit Glockenklang eingeläutet wurde. Sehnsüchtig warteten wir auf den ersten Stopp, mussten uns aber gedulden, bis wir das Schützenhaus erreicht hatten.

Wer den Rundweg vor ein paar Jahren gegangen ist, kann sich an seinen desolaten Zustand erinnern. Ohne Gummistiefel war das kaum möglich. Jetzt, nach dem Ausbringen einer Granulatschicht ließ er sich gut gehen. Der zweite Versorgungsstopp wurde nach dem Überqueren des Ankeloher Zuflusskanals eingelegt, wo Horst uns berichtete, dass man hier sogar Eisvögel beobachten könne. Die waren aber zurzeit nicht da, wahrscheinlich waren sie gerade zum Eis-Essen geflogen. Dieser Kanal, so Horst, trägt stark zu der Versumpfung des Sees bei.

Letzte Chance, um Flüssignahrung zu sich zu nehmen, war der hölzerne Aussichtsturm, den übrigens Jochen Crome gebaut hat. Von oben hatte man einen wunderbaren Blick über den blau schimmernden See. Und das lag nicht an den inzwischen aufgenommenen alkoholischen Getränken.

Allein waren wir nicht auf der Wanderung. Entweder mussten wir entgegenkommenden Radfahrern Platz machen, oder wir wurden von einer Stockentengruppe überholt (Das sind die menschlichen Wesen, denen nicht zwei Füße reichen, sondern die sich mit zwei zusätzlichen Stöcken seitlich abstützen müssen).

Pünktlich erreichten wir schließlich unser Ziel „Dobbendeel“, wo wir den Lohn für unsere morgendlichen Mühen einfahren konnten. Günter erzählte uns auf Platt mit weiblicher Unterstützung, dass er es ablehnen würde, eine erkrankte Oma zu verspeisen, aber den Grünkohl ließen wir uns durch diese makabre Geschichte nicht verderben. Und den „Schluck danoch“ auch nicht.

Und im nächsten Jahr werden wir dann wieder durch Marsch und Wischen wandern!

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